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   Die Tanja und Boris Seite
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Moskau & St. Petersburg im Juli '12

... oder: Wetteifern 2er großer Städte um die goldenste Kuppel! 

 

 


Das wichtigste Fortbewegungsmittel in Moskau war für uns - neben unseren Füßen - die Metro.





Schon hier zeigte sich, mit welcher Pracht die Stadt uns begegnen würde.






Die prunkvollste Station ist die Komsomolskaja mit ihrem 190 m langen Saal.





Nicht viel kürzer sind die endlos scheinenden Rolltreppen.


   



In der Ploschtschad Revoljuzii rieben viele Moskauer die Hundeschnauze, um sich Glück zu wünschen.


 



Oberirdisch, gegenüber jener Metrostation Arbatskaja steht das Morosow Haus, in dem
sich ein Verband um die kulturellen Verbindungen zum Ausland kümmert. 

   

 

Weiter starteten wir unseren ersten Tag außerhalb des Kremls bei der sog. Manege.




Schräg gegenüber befindet sich die russische Staatsbibliothek.


 




Das Bolschoj Theater in der Nähe des Revolutionsplatzes.

  



An vielen Gebäuden entdecken wir sozialistische Arbeiter-Reliefe.

 



Das Stadtbild prägen aber auch viele Skulpturen wie diese hier.


     


 
Besonders "beeindruckt" hat uns aber dieser Handwerker
(in der rechten oberen Bildhälfte als auch links unten hereingezoomt).

   



Am Rande des Alexandergartens sind Wasserbecken mit kunstvollen Mosaikböden angelegt.

  



Eine kleine Kapelle steht vor dem Auferstehungstor, durch welches man zum Roten Platz kommt.

  



Dahinter erblickt man zunächst die Kasaner Kathedrale (v. 1543), die erst in den 90ern rekonstruiert wurde.

   




Der Blick schweift über den Roten Platz vom Lenin Mausoleum (links) bis zum Historischen Museum (rechts).
Der Platz war für die Militärparade komplett gesperrt.






Im Kaufhaus GUM gefallen uns die bunt geschmückten Hallen.

   



Nicht fehlen durfte ein Besuch der berühmten Basilius Kathedrale am anderen Ende des Roten Platzes.


  


Auf den Tag genau 450 Jahre alt (12.07.12) - einfach nur wunderschön anzusehen!

   




Aber auch direkt nebenan an der Ul. Warwarka stehen die aneinandergereihten Kathedralen der Basilika in nichts nach.


   



 
Da ist dieses "wunderschöne" Gebäude am Platz Nikitskije Worota doch eine echte Abwechslung.





Doch die nächste hübsche Kapelle ist nicht weit.


 


Ob in rosa wie diese Kirche im Ephiphanien Kloster ...

  
 




... oder mit farbenprächtigen goldenen, grünen und blauen Kuppeln beim Neuen Erlöserkloster...




... oder aber mal ein Gebäude in zartem Hellblau mit weißen Ornamenten an der Fassade.

  
 




Mittendrin immer wieder Schaufenster mit den typischen Souvenirartikeln.

  



Am Kiewer Bahnhof steigen wir - nicht in den Zug, sondern - auf's Schiff um.

   


Von der Moskwa lassen sich die Gebäude ebenso gut bestaunen.

 
 




Kurz vor der Teilung von Moskwa in einen Seitenkanal steht das 96 m hohe (Zar) Peter-Denkmal.

   

 

Eines von 7 sog. Zuckerbäcker-Häusern. In diesem hier sind Wohnungen untergebracht.

    


Ein weiteres hatten wir an einem anderen Tag im Stadtviertel Arbat entdeckt: Das Außenministerium.





Am Ende der Schiffstour blickt man auf das Haus der Musik.

     



Im Viertel Samoskworetschje findet man sogar einzelne Holzhäuser zwischen großen Bauten.

    


Bei Regen waren die Straßen immer halb überschwemmt, da Gullis Mangelware
zu sein scheinen und die Regenrinnen nur direkt oberhalb der Bürgersteige enden.


 



Schmuckstück im Viertel
Samoskworetschje ist die erst 2009 renovierte Klemens-Romanus-Kirche v. 1774.

     


Gleich in der Nähe liegt die kleine Nikolauskirche "in Pyschi" aus dem Jahr 1672.




Und die Straße entlang blickt man auf die bunte Kirche des Heiligen Gregors von Niksar.
 

   
  



Nüchtern dagegen wirkt der Staatliche Kremlpalast (im Inneren des Kremls).


   



Doch auch hier - direkt nebenan - leuchten wieder 11 goldene Kuppeln am Terempalast.

   



Die 5 m lange Zarenkanone vor der Mariä-Himmelfahrts-Kirche:
Auch wenn Kugeln vor der Kanone liegen, so war sie für Schrot konzipiert.


     


Die Mariä-Verkündigungskathedrale ist aus dem 15.ten Jahrhundert.


       



Die 200 Tonnen schwere Zarenglocke kam nie zum Einsatz, da beim Löschen eines Brandes ein Stück herausbrach.


      



Im Kreml selber gibt es sogar eine kleine Parkanlage.


       




Der Facettenpalast ist mit über 1000 Quadern aus Kalkstein verziert,
die bei Sonnenlicht die Oberfläche eines Edelsteins symbolisieren.


   



Das Paschkow-Haus steht gegenüber dem Borowiziki Torturm außerhalb des Kremls.

    


Die für uns schönste Kathedrale in Moskau: Die Christi-Erlöser-Kathedrale.
1931 von Stalin selber gesprengt, in den 90er Jahren weitgehend original wieder aufgebaut.


   

 


Und auch hier wieder detailreiche Skulpturen an den Außenwänden.
 




Von der Patriarchenbrücke vor der Kirche hat man einen tollen Blick auf das Herzstück Moskaus.


     



Ein paar Straßen entfernt stößt man auf das Satschatjewski Kloster.


  



Ebenfalls in der Nähe sind die Copper-Häuser, die in einem Gebiet mit astronomischen Immobilienpreisen liegen.

    


Aber ob die Preise im neuen Hochhausviertel "Moskau City" da viel günstiger sein werden? 





Beim Abstecher in die südl. Außenbezirke von Moskau haben wir den
erst 2010 wieder aufgebauten Holzpalast in Kolomenskoje besucht.

   



Nach knapp 2 km Spaziergang durch den teils bewaldeten Park kommen
wir kurz vor dem Gewitter bei dem Weltkulturerbe "Christi-Himmelfahrts-Kirche" an.





Im linken Glockenturm wird nicht nur die Uhrzeit, sondern auch der erste Donnerschlag eingeläutet.

 




Noch auf dem gleichen Areal befindet sich die Kirche der Gottesmutter von Kasan von 1651.
Hierhin flüchtete selbst eine Hochzeitsgesellschaft vor dem sinnflutartigen Regen.


   


Ein Stückchen weiter mit der Metro liegt der Landsitz Zarizyno.

     



Wie beliebt dieser Park bei Brautpaaren ist, hat sich hier gezeigt:
Alleine in der Nähe dieses Brunnens haben wir 12 frisch vermählte Paare gezählt.


  



Neben vielen Stretch-Limos haben wir diesen exklusiven Hochzeits-Oldtimer entdeckt.
 




Zum Abschluß unserer Moskau Tour sind wir zum Sputnik-Denkmal
mit unterirdisch liegendem Raumfahrtmuseum gefahren...


   


... und haben einen Abstecher zum Freizeitpark beim WWZ (Allruss. Ausstellungszentrum) gemacht. 

  
  


Mit keinem der 3 Schiffe, sondern mit dem Flugzeug sind wir nach St. Petersburg gekommen.
Hier das Hafengebiet im nordwestlichen Teil der Stadt.





Gleich direkt neben der Kaimauer die erste, uns namenlose Prunkkirche.


 



Die Nikolaus-Marine-Kathedrale heißt nicht nur wegen der Farbe so,
sondern war dem Schutzheiligen der Seefahrer gewidmet.


    


Über kleinere Fußgängerbrücken an den Kanälen ging's weiter ins Zentrum der Stadt.


    



Für die imposante St. Isaak Kathedrale mußten 24000 Pfähle
in den lehmigen Boden zwecks sicheren Stand gerammt werden.


   



Blick 'gen Decke im Inneren der Kirche.

 



Etwas unterhalb der Kuppel kann man von einem Rundgang einen guten Überblick über die Stadt gewinnen.

   



Und auf den Vorplatz schauen mitsamt dem im Marien-Palais untergebrachten Stadtparlament.

   




Früher, unter Zar Peter dem Großen, Senat und Synod, heute: Staatl. historisches Archiv.

      
    


Blickfang am Eingang der Neuen Eremitage sind 10 riesige Atlanten.






Direkt dahinter weitet sich der Platz mit Blick auf das Eremitage Museum im Winterpalast.






Gegenüberliegend vom Schloßplatz liegt das ehemalige Hauptquartier des Generalstabs von 1829.





Etwas zurückversetzt liegt die holländische Kirche an der Newskij Prospekt.


  



An jener Hauptstraße (Newskij Prospekt) flanieren heute die Menschenmassen entlang prächtiger Bauten.






So auch dem Singer Gebäude; nach dem Nähmaschinenhersteller benannt, der es erbauen ließ.

     




Das russische Gegenstück zum Petersdom im Vatikan: Die Kathedrale der Muttergottes von Kasan.

 

 


Eines von 4 Pferdebändiger Skulpturen auf der Anitschkow Brücke.

    



Das Gebäude des russischen Museums war belagert von Reisebussen.


     




Die Christi-Auferstehungskirche "Auf dem Blute" ähnelt der Moskauer Basilika mit ihren Zwiebeltürmen.





Keine Malereien, sondern Mosaiken aus Kleinstteilen bis unter die Decke.

 



Der Truppen-Exerzierplatz Marsfeld wurde erst Anfang des 20.ten Jahrhunderts
in einen Park umgestaltet. Hierfür mußten die Bürger unbezahlt mitarbeiten.

 
 




Auf der anderen Seite der Newa liegt eine sehenswerte Moschee.

   



Von hier kommt man über eine kleine Brücke zur sog. Haseninsel mit
der Peter- und-Paul-Festung sowie gleichnamiger Kathedrale.


 




Auf der Wassiljewskij Insel liegt die Strelka = Landzunge mit zwei
mit Schiffsschnäbeln geschmückten, ehemaligen Leuchttürmen.

  



Bei wieder prächtigem Wetter besuchen wir am nächsten Tag den Peterhof ca. 30km westlich der Stadt.


   



Der riesige Park ist geschmückt mit 150 Fontänen, die so angelegt sind,
daß Wasser aus höheren Höhen ohne Pumpen emporspritzen kann.


   







Die Orangerie liegt direkt neben dem Palast.


 


Am westlichen Ende des Parks befindet sich das kleine Schlösschen Marly.


      



Schloss Monplaisir mit kunstvoll gestalteten Beeten liegt direkt an der finnischen Bucht.


     




Die Scherz-Fontänen spritzen dann, wenn man es nicht erwartet.
Könnte der sitzende Mann rechts im Bild damit zu tun haben?


    


Die Sonnenfontäne versprüht ihre Strahlen gleich der Sonne
und dreht sich dabei langsam. Idee für unseren Garten?  :-)

 
  




Leider kann man nicht direkt in den Alexander-Park rüberwechseln, sondern muß außen herum gehen.
Doch dabei entdeckt man weitere schöne Bauten, die gerade renoviert werden.


   



 

Die neugotische Kapelle liegt malerisch inmitten des Parks auf einem kleinen Hügel.

   



Keine Wasserfontänen, dafür Romantik pur.






Die farbenprächtige Peter-und-Paul-Kathedrale gegenüber
des Peterhofes wurde erst in den 90ern wieder restauriert.

  




Bei der Schifffahrt zurück nach St. Petersburg können wir einen Blick auf die Nordseite des Winterpalastes werfen.

   

 

Und gegenüber erkennt man die Peter-und-Paul-Festung.


  



Am dritten Tag fahren wir nach Zarskoje Selo und entdecken
bereits auf dem Fußweg zum Palast diese hübsche Kirche.


 



Tja, was darf man denn dann hier noch auf dem Palastgelände?

 



Gleich zu Anfang beeindruckt die Hermitage von 1756.

 



Am großen Teich angelegtes türkisches Bad sowie Tschesme-Säule.

 



Das gothische Tor mit Bronze-Statue.

 



Die Marmorbrücke ist leider nicht mehr zugänglich.

 



Blick auf die Admiralität.

 



Davor stehen überlebensgroße Skulpturen in den unterschiedlichsten Posen.

 



Die Cameron Gallerie wurde von Zarin Katharina II für philosophische Diskussionen genutzt.

 



Blick auf den prächtigen blau-weißen Katharinen-Palast.

 



Gold und dekorative Kachelöfen in jedem Zimmer.
Nur leider war das Fotografieren im Bernsteinzimmer nicht erlaubt.


 



Reichlich verzierter Treppenaufgang. Wer möchte hier gerne Staub putzen?

 



Auf dem Rückweg in die City entdecken wir diese wunderschöne Blumenpracht
und mit ihr verabschieden wir uns von St. Petersburg.